Vor mehr als 2000 Jahren ernannte der indische Kaiser Ashoka (bis 232 vor Chr.) neun seiner Vertrauten zu Wächtern der Erde, die er einsetzte, um im Verborgenen die Geschicke der Erde im Sinne der Lehren des Buddhismus zu lenken. Sie würden immer dafür sorgen als Neuner-Rat vollständig zu sein und sollen bis heute bestehen, eventuell auch eher als immaterielle Wesenheiten.
Das Prinzip der Neunheit kennen wir heute auch aus dem Enneagramm. Das Neuneck ist ein Symbol aus dem Umfeld der Sufis. Gurdjieff hat es erwähnt und genutzt. Verschiedene Lehrer haben es seit den 60er Jahren vor allem in den USA prominent gemacht. Eine psychologische Typenlehre wurde mit dem Enneagramm verbunden (und bisweilen wurde es verhunzt).
Ich habe die Charaktere des Enneagramm mit den 9 Wächtern verbunden. Ich folge wohl am ehesten der Einteilung und Charakterisierung von Helen Palmer.

Meistens sind diese Typisierungen in der männlichen Form geschrieben. Wenn ich sie jetzt mal zur Abwechslung in der weiblichen Form schreibe, soll das nicht bedeuten, dass ich „Gendersprache“ propagiere oder akzeptiere.
- die Perfektionistin
- die Heilerin
- die Dynamikerin
- die Tragische Romantikerin
- die Beobachterin
- die Advokatin des Teufels
- die Epikureerin, der Genießerin
- die Bossin
- die Mediatorin, Vermittlerin
Das Enneagramm beinhaltet eine komplexe, dynamische Struktur.
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